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Deutschland zieht in die Hauptrunde ein

Handball: Europameisterschaft Männer

GDN - Es ist geschafft: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat die Hauptrunde erreicht. Unterstützung bekam sie aus Österreich.
Die Erleichterung stand den deutschen Spielern und Verantwortlichen nach Spielende im dänischen Herning ins Gesicht geschrieben. Nach der überraschenden Niederlage gegen Serbien stand die deutsche Riege unter Zugzwang. Die deutsche Mannschaft nahm von der ersten Minute an die Herausforderung an und setzte sich nach 60 gutklassigen Spielminuten mit 34:32 (17:15) gegen Spanien durch.

Die deutsche Abwehr konnte sich in der ersten Halbzeit auf einen gut aufgelegten Torhüter Andreas Wolff verlassen. Im Angriff zog Juri Knorr geschickt die Fäden. Zu Höchstform lief Renars Uscins im rechten Rückraum auf. Er erzielte acht Tore und wurde zum Spieler des Spiels gekürt. Zusammen mit Justus Fischer, seinem Teamkollegen aus Hannover, war er auffälligster Akteur im deutschen Team, dass anders als gegen Serbien auch über die Außenpositionen zu mehreren Torerfolgen kam.

Tore für die deutsche Auswahl warfen: Renars Uscins (8), Julian Köster (6), Juri Knorr (5), Justus Fischer (5), Lukas Mertens (4), Lukas Zerbe (3), Johannes Golla (2),, Mathis Häseler (1);
Nicht weniger spannend ging es zwischen Österreich und Serbien zu. Österreich siegte mit 26:25 (12:13). Das Spiel wurde geprägt von zwei starken Abwehrreihen und Torhütern. Nicht zufällig wurde Österreichs Constantin Möstl zum Spieler des Spiels gewählt. Auch Serbiens Keeper Dejan Milosavljev nervte die gegnerischen Angreifer mehrfach.

Wenig beeindrucken konnte er Österreichs Kreisläufer Tobias Wagner, der häufig auch von zwei Gegenspielern nicht zu stoppen war und sechs Tore erzielte. Er war es auch, der sein Team in der Schlussphase beim 26:23 mit drei Toren in Führung warf. Den ersten Drei-Tore-Vorsprung hatte Linksaußen Eric Damböck zum 23:20 erzielt, nachdem sich zuvor kein Team mit mehr als zwei Toren hatte absetzen können.

Tore für Österreich: Tobias Wagner (6), Sebastian Frimmel (3), Lukas Heuburger (3), Myklola Bilyk (3), Elias Kofler (3), Markus Mahr (2), Eric Damböck (2), Jakob Nigg (2), Lukas Hutecek (2);
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